Mokume Gane

 

Mokume Gane ist eine japanische Art des Edelmetallschmiedens, welche optisch die Maserungen aufgreift, die beim Schmieden von Schwertern durch immer wiederkehrendes Falten des Stahls entsteht. 

Der Name Mokume Gane bedeutet übersetzt "Holzmaserung in Metall" und greift so schon im Namen die beim Schmieden entstehenden Maserungen auf. 

Diese Art des Edelmetallschmiedens wurde in Japan der frühen Edo-Periode entwickelt und dem Waffenschmied Denbei Shoami zugeschrieben. 

Auch wenn der Name dieser Schmiedetechnik Maserungen erwarten lässt die eine Holzstruktur nachahmen, so ist dies doch nur eine Art, diese Schmiedetechnik anzuwenden. 

Durch unterschiedliche Zwischentechniken wie Falten, Tordieren, Wickeln, Walzen oder schlichtes Bohren lassen sich unterschiedlichste Maserungen erzeugen. 

Da Japan ein eher rohstoffarmes Land ist, wurden viele Edelmetallarme Legierungen für diese Schmiedetechnik entwickelt, die in der Nacharbeit patiniert werden und so einen schönen Farbkontrast zu den Edelmetallen erzeugen. Da diese Art des Schmiedens von Edelmetallen genauso schön wie handwerklich arbeitsintensiv ist, hat sie gegenüber den in Europa klassisch gebräuchlichen Edelmetalllegierungen einen deutlich höheren Preis.